Über mich

Über verschiedene Wege bin ich zur Körperarbeit gekommen. Ich schätze an meinem Beruf die Begegnung mit Menschen und die ständige Übung im Moment zu sein.

Offen und neugierig sein für Neues.

Ich komme ursprünglich von der Musik und Literatur.  Beides hat mich viele Jahre begleitet – die Musik als Schwerpunktfach im Gymnasium, die Literatur dann während meines Studiums.

2009 habe ich mein Studium mit Schwerpunkt auf Feminismen und Queer Theorien abgeschlossen und mich an der Universität Wien zur Bibliothekarin ausbilden lassen. In diesem Jahr bin ich auch als Klientin zur Grinberg-Methode® gekommen. Nachdem in meiner damals in Anspruch genommenen Gesprächstherapie für mich nicht mehr so viel weiterging, wie ich mir wünschte, ergriff ich die Gelegenheit und gab dieser Methode eine Chance.

Der Kopfmensch in mir wurde positiv überrascht
Nach Jahren des Lernens und Studierens, des Redens über die Schwierigkeiten, mit denen ich mich in meinem Leben konfrontiert sah, lehrte mich meine Praktikerin, dass ich mehr bin als nur mein Kopf.
In diesen Jahren hat mein Leben enorm an Qualität und Intensität gewonnen. Neues oder Unbekanntes als Teil meines Lebens anzunehmen, mit alten Mustern immer wieder aufs Neue brechen oder auch mit Vielem gelassener zu sein sind Qualitäten, die meinen Alltag nicht nur erleichtern, sondern vor allem auch bereichern. 2015 habe ich mich entschlossen, dieses Handwerk selbst zu erlernen.

Nach drei Ausbildungsjahren bin ich seit 2019 Qualifizierte Praktikerin der Grinberg-Methode®. Meine langjährige Tätigkeit im Wissensbetrieb leistet mir gute Dienste, wenn es darum geht, mit Verstand und Logik zu arbeiten. In meiner Arbeit als Praktikerin geht es jedoch auch darum hinter die Worte zu blicken, mich von Menschen berühren zu lassen und Menschen zu berühren. Meine Arbeit ist ein Handwerk, das – wie viele Handwerke – Einfühlungsvermögen braucht. Jeder Mensch tickt unterschiedlich, hat andere Erfahrungen gemacht und seine ganz persönlichen Schlüsse daraus gezogen. Der Körper spricht oft eine deutliche Sprache, sie zu lesen will trotzdem gelernt sein. Die Arbeit mit Menschen bedeutet für mich immer wieder die Person vor mir als ganz eigenes Individuum kennenzulernen, den Kopf mitunter auszuschalten und ein Lernen auf anderer Ebene zu ermöglichen. Für diese Art der Begegnung mit Menschen bin ich dankbar.